OB-Wahlen am 12. Juli 2009Auftaktveranstaltung von Cornelia Petzold-Schick am 10. Juni:
„Die Familie steht im Mittelpunkt!“
Bruchsal. Im reichlich gefüllten Auditorium des
Siemens Techno-Parks läutete OB-Kandidatin Cornelia
Petzold-Schick die heiße Phase des Wahlkampfes ein.
Entsprechend des Veranstaltungsmottos „Meine Person –
meine Ziele“ stellte Frau Petzold-Schick zunnächst einmal
sich selbst und ihren Werdegang vor. In Pforzheim geboren, habe sie
schon als Kind über die Großmutter und andere Verwandte
Verbindungen nach Bruchsal gehabt. Nach der Ausbildung zur
Bankkauffrau, sei sie ins Landeskriminalamt – Abteilung
Wirtschaftskriminalität – gewechselt und habe, zusätzlich
zur Arbeit auch noch ein Jurastudium absolviert. Seit 1997 habe sie
als Hauptsamtsleiterin in verschiedenen Gemeinden, sowie seit 2005 als
Bürgermeisterin der Großen Kreisstadt Ettlingen viele
Erfahrungen für das nun angestrebte OB-Amt in Bruchsal sammeln
können.
„In den vergangenen sieben Wochen war ich fast täglich
in Bruchsal und konnte die Stadt und die Menschen kennenlernen“,
so Frau Petzold-Schick. Die Menschen, insbesondere die Familien,
stünden auch im Mittelpunkt ihrer Pläne für Bruchsal,
die sie im Anschluss erläuterte. Eine Stadt sei Lebensraum und
damit Menschen gerne in ihr lebten, müsse eine Stadt den
Menschen in jedem Lebensabschnitt die passenden Angebote machen. Dies
beginne mit der Frühförderung in Krabbelgruppen und
Kindergärten – ein ausreichendes Angebot entsprechender
Plätze sei auch zur Entlastung der berufstätigen Eltern
unverzichtbar – setze sich über ein angemessenes,
zukunftsweisendes Bildungskonzept, sowie Förderung und
Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bruchsal fort und reiche
schließlich bis zu geeigneten Angeboten für die sehr
heterogene Gruppe der Senioren.
Weiterhin halte sie den Ausbau des Fahrradwegenetzes und des ÖPNV
für den Erhalt und den Ausbau einer lebendigen Stadt und
funktionierenden Innenstadt für unverzichtbar. Insbesondere die
Stadtteile müssten über den Stadtbus „auch nach 18
Uhr“ besser an die Kernstadt angebunden werden. Die Statistik
zeige, dass sich der Bruchsaler im Schnitt viel kürzer in der
Innenstadt aufhalte, als dies in anderen Gemeinden der Fall ist.
„Hier ist noch einiges zu tun,“ so die Kandidatin.
Gestaunt habe sie, als sie beim Besuch von Veranstaltungen in den
Stadtteilen, erkannte, wie sehr sich die Menschen dort mit ihrem Dorf
identifizierten. Es sei ihr daher wichtig die Stadtteile zu stärken,
aber natürlich mit dem Ziel, dass diese ihre gewonnene Kraft
dann zum Wohle der Gesamtstadt einbrächten, denn die Büchenauer,
Obergrombacher, Untergrombacher, Heidelsheimer und Helmsheimer
müssten erkennen: „Bruchsal, das ist nicht nur die
Kernstadt. Bruchsal das sind wir alle“ und nur gemeinsam,
Kernstadt und Stadtteile zusammen, könnte die Stadt erfolgreich
sein.
Als parteilose Kommunalpolitikerin sei ihr Hauptwerkzeug immer die
Kommunikation und das Nutzen von bestehenden und selbst organisierten
Netzwerken gewesen. Damit eine Stadt funktioniere brauche es eine
fitte Verwaltung, die mitdenkt und bei der Suche nach der jeweils
besten Lösung – ebenso wie jeder Bürger –
mitdiskutiert. Sobald dann aber eine Entscheidung getroffen sei,
würde sie diese Entscheidung – auch wenn es nicht die
eigene sei – vertreten und nach außen verteidigen. Und
das erwarte sie dann auch von ihren Mitarbeitern. Wichtig sei dann,
den Bruchsalern die getroffene Entscheidung zu erklären, damit
auch diese sie tragen und unterstützen.
Frau Petzold-Schick beendete die Auftaktveranstaltung mit einer
Einladung zur Diskussion „Gute Bildung soll Schule machen“,
die am 16. Juni um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Anton (Bruchsal,
Südstadt) stattfindet und mit der Bitte an die Anwesenden, durch
Gespräche mit Bekannten und Freunden die gehörten Argumente
weiterzutragen und so den Wahlkampf zu unterstützen.
Weitere Informationen zu Cornelia Petzold-Schick finden Sie auf deren Homepage, unter www.petzold-schick.de oder wenden Sie sich an die Wählerinitiative Cornelia Petzold-Schick gedo / 11.6.2009
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die im Artikel genannte Einrichtung .
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